Geschichtswettbewerb

Helden
verehrt – verkannt – vergessen


Geschichte und Geschichtsunterricht zum Anfassen!

Liebe Schüler,

an dieser Stelle findet ihr Informationen über ein Projekt, was der FB Geschichte nicht nur den Schülern, die sich für eine Arbeit im Rahmen der 5. PK im Abitur im Fach Geschichte interessieren, anbietet.

Habt ihr Interesse, einmal ganz praktisch anhand von Originalquellen vor Ort in einem Archiv oder auch im Gespräch mit Zeitzeugen „zu forschen“?!
Das folgende Angebot bietet sich ideal für eine Präsentationsprüfung wie auch als umfangreicheres Projekt für eine Facharbeit (BLL im Abitur) an.

Bisher kennt ihr Geschichte meist als eine reine Interpretation, die auf den „kleinen Quellenschnipseln“ in eurem Geschichtsbuch beruht.
Wer weiß aber, wie die Überschriften, die Sachtexte in diesen Lehrbüchern entstehen?!
Wer weiß, wie viel Informationen man aus einem Stapel Akten z. B. zu einer Person, einem „Held“ gewinnen kann?

Habt ihr Spaß am eigenständigen Forschen, scheut Ihr keine Mühe und habt Durchhaltevermögen – dann meldet Euch bei den angegebenen Adressen!
Wir bieten Euch die tolle Möglichkeit, direkt mit Berliner Einrichtungen zusammen zu arbeiten, die Fundorte für Quellen zu Berliner Geschichte sind.

Dies sind:

  • das Landesarchiv Berlin,
  • die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße,
  • die Gedenkstätte Stille Helden Berlin.


Folgende Biographien sind bereits vorrecherchiert und können von Euch weiter erforscht werden:

 

Helden
verehrt – verkannt – vergessen
 

Radsportler als Tunnelbauer

Harry Seidel, bekannter Radsportler in Ost-Berlin, ist nicht mehr einverstanden mit den politischen Verhältnissen in der DDR. Er siedelt noch vor dem Mauerbau nach West-Berlin über und baut später eine eigene Fluchthilfeorganisation auf. Ihr könnt den Tunnel, den er unter der Grenze zwischen Neukölln und Treptow gegraben habt, heute noch sehen. Die Geschichte von Harry Seidel bleibt nicht unbemerkt – mit – nicht nur positiven – Folgen für ihn und viele, die ihn kennen…

 

 

 

Kontakt:

Gedenkstätte Berliner Mauer Bernauer Str.

Homepage

 

„Unbesungene Helden“

Sie halfen Menschen, die während der Nazi-Herrschaft verfolgt wurden. Sie riskierten ihr eigenes Leben. Sie versteckten Menschen, versorgten Menschen, teilten ihr Leben mit Menschen, die sie meist gar nicht kannten, oder sich „ausgesucht“ hatten. Plötzlich standen Verfolgte vor ihrer Tür und baten um ihre Hilfe – die sie ohne Fragen unter großen Gefahren für sich selbst und die Verfolgten selbstverständlich anboten. Der West-Berliner Senat wollte die Leistung dieser Menschen durch ein Programm für die „unbesungenen Helden“ anerkennen. Eine Geschichte über den schwierigen Umgang mit denen, die wirkliche Helden waren, was aber kaum jemand wusste.

 

 

 

Kontakt:

Landesarchiv Berlin

Homepage

 

Der Paradies-Prozess

Junge Menschen kommen in Kontakt mit französischen Kriegsgefangenen während des Zweiten Weltkrieges, die beim Bau der Berliner S-Bahn helfen. Sie unterstützen sie mit Nahrungsmitteln. Dies wird dieser Gruppe zum Verhängnis… Ein Beispiel aus der Region, da es sich um die ehemalige „Paradies-Siedlung“ in Kaulsdorf handelt.

 

 

 

Kontakt:

Gedenkstätte Stille Helden

Homepage